Maximale Auflösung: Letshuoer D13 dynamische Kopfhörer im Test

Maximale Auflösung: Letshuoer D13 dynamische Kopfhörer im Test

16.09.2022 0 By admin

Ich bin mir sicher, dass die überwiegende Mehrheit der Musikliebhaber Shuoer-Kopfhörer kennt. Dies ist eine dieser Marken, die keine Angst vor Experimenten hat und daher in Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis auf Trends setzt. Alle ihre Modelle, die ich nur kennengelernt habe, waren nicht nur gut – sie hatten ihre eigene Besonderheit. Die neuen Letshuoer D13 dynamischen Kopfhörer mit 13-mm-Treiber bilden da keine Ausnahme. Der Ausdruck, der sie definieren kann, ist zweifellos hochauflösender Klang. Darum geht es hier. Und nicht nur ein rein verstärkendes Missverständnis, das wir bei Lösungen für plus oder minus 8.000 Rubel gehört haben, sondern ein wirklich interessanter und super detaillierter Lautsprechersound. Ich muss zugeben, ich war mal wieder überrascht und erwischte wieder den gleichen Wow-Effekt. Aber greifen wir nicht vor.

Eigenschaften

  • Sender: dynamisch 13 mm
  • Anschluss: 2-polig 0,78 mm
  • Frequenzbereich: 20 Hz – 20 kHz
  • Empfindlichkeit: 105dB
  • Impedanz: 16 Ohm

Verpackung und Ausstattung

Die Kopfhörer kamen in einem kleinen, bescheiden gestalteten Karton mit dem Bild der Helden des Tests, dem Logo der bestandenen Hi-Res-Audio-Zertifizierung und einer detaillierten Liste der technischen Daten an. Daraus erfahren wir etwa eine Empfindlichkeit von 105 dB und eine Impedanz von 16 Ohm. Überrascht hat mich nur, dass auf der Box die maximale Grenze bei 20 kHz angegeben ist, während die Hi-Res-Zertifizierung 40 kHz verlangt. Das heißt, es gibt so eine kleine Inkonsistenz: entweder 40 kHz oder nicht Hi-Res.

In das Kit legen wir das Werbeheft des Unternehmens, eine Anleitung, zwei Karten, eine enge Kunstlederbox mit Markenlogo, ein Paar Filter und zwei Sätze Silikon-Ohrpolster in verschiedenen Farben und Materialqualitäten.

Das Kabel hier ist geradezu seriös: dick, verdrillt, mit flexiblen Schrumpfohren und einem geraden Metallstecker, in meinem Fall 4,4 mm. Es gibt auch eine Option auf den klassischen 3,5-mm-Klinkenstecker.

Das Gerät zeigte den Widerstand jedes seiner Kerne von 0,240 Ohm, was ebenfalls würdig ist.

Design/Ergonomie

Die Becher sind klein, vollständig aus Metall und haben die Form einer Art Tablette, aus der ein Schallleiter aufsteigt. Letzterer hat eine spezielle Leiste und ein schützendes Metallgitter.

Auch auf der Innenseite finden Sie bis zu drei Ausgleichslöcher und eine Farbmarkierung links-rechts.

Auf der Außenseite befindet sich ein kleiner Kreis mit einem Logo, das einem beschädigten Muster aus konzentrischen Kreisen ähnelt. Das dachte ich, als ich es zum ersten Mal sah. Tatsächlich ist dies eine solche Stilisierung.

Die Kopfhörer sehen gut aus, sitzen bequem und die Ohrpolster sorgen für eine hervorragende Schallisolierung – also einfach alles super.

Messungen

Laut den Messungen gibt es einen etwas längeren Impuls im Vergleich zur Norm, kleine Abweichungen zwischen dem linken und rechten Kanal und eine Verzerrung am Peak, die genau 1% erreicht. Was heutzutage so ziemlich der Standard ist.

Die Phase verhält sich natürlich, und die Dämpfungen bei 30 und 60 dB entsprechen ungefähr 76 und 96 ms ohne nennenswerte Störungen.

Der Unterschied zwischen den Ohrpolstern ist meiner Meinung nach verschwindend gering, während die vergoldeten Filter die oberen Mitten und direkt die hohen Frequenzen merklich anheben.

Nun, im Allgemeinen hat der Frequenzgang einen Anstieg von 8 dB in niedrigen Frequenzen mit einer sanften Annäherung an die Mitte, eine etwas beeindruckendere Auswahl des Verständlichkeitsbereichs mit einer Spitze bei 2,3 kHz, eine kaum wahrnehmbare Imitation der Ohrmuschel bei 4,8 kHz , und eine so starke Spitze bei 8 kHz, um die Schärfe des Klangs zu verbessern, was neben dem maximalen Punkt in diesem Diagramm liegt. Eine leichte Helligkeitsabweichung können wir hier also nicht vermeiden. Außerdem treten die Frequenzen allmählich in den Hintergrund.

Messungen an einem künstlichen Ohr gemäß der Norm IEC-60318-4.

Klang

Was den Klang der D13 angeht, fällt zunächst einmal eine leichte Tendenz zur hellen Seite auf, eine warme analoge Farbgebung und eine Auflösung, die für einen Lautsprecher einfach phänomenal ist. Jede Kleinigkeit, Feinheit, jedes Detail – buchstäblich auf einen Blick. Außerdem ist dies keine künstlerisch verstärkende Schärfe, sondern eine für das Ohr angenehme dynamische Transparenz, die zwar etwas zeichnungsmäßig etwas unterlegen, aber natürlicher und melodischer im Ergebnis ist. Beim ersten Hören habe ich sogar den Wow-Effekt mitbekommen und sie eine Zeit lang als Hauptdarsteller gefahren. Ich werde nicht sagen, dass sie mit drei- bis viermal teureren Modellen konkurrieren können, aber sie haben ihre eigene besondere Begeisterung. Mich persönlich hat hier eine absolut fantastische Klarheit, Wärme und Ausdruckskraft gefesselt. Niedrige Frequenzen sind auf eine gute Tiefe abgestimmt, in der Amplitude leicht beleuchtet und geben gleichzeitig genau die gleiche Ausarbeitung wie im Rest des Bereichs. Das heißt, hier den sogenannten Rail-Bass zuzuhören, ist ein wahrer Genuss.

Rhythmusgitarren haben genug Kraft und Druck, sowie männliche oder weibliche Vocals. Das einzige, meiner Meinung nach, ist hier nicht genug Gewicht, als ob die planaren Treiber von sehr anständiger Qualität klingen – sie sind auch so, ein wenig luftiger Natur. Nun, ich persönlich mag mehr Surround-Sound. Gesondert möchte ich die verschiedenen Höhendämpfungen erwähnen, die zwar nachweisbar sind, aber für einen solideren und angenehmeren Klang sorgfältig in den Hintergrund gerückt werden. Deshalb ist die Aufteilung der Instrumente selbst hier schon fast rekordverdächtig, ihre Schwänze führen aber schnell an die Peripherie. Dies erzeugt den Effekt von spritzender Energie, was auch zum Fahrgeräusch beiträgt.

Das Ersetzen der Filter durch vergoldete macht den Klang noch heller, schärfer, fügt ein wenig Neutralität hinzu, die Weichheit geht ein wenig weg und der Mangel an Masse bei mittleren Frequenzen ist noch stärker zu spüren. Das heißt, sie sind direkt ideal in den Fällen, in denen der Klang absolut klar und übermäßig lesbar sein muss, während wir merklich in der Melodie und derselben Analogie verlieren. Warum, die, die anfangs auf den Kopfhörern stehen, sind einfach eine Größenordnung besser. Bei Düsen ist es ungefähr dasselbe, weiße fügen natürlich Luft hinzu, geben die Mitte besser frei, aber gleichzeitig wird der Bass kaum wahrnehmbar. Daher ist die ideale Paarung für die D13 Silberfilter und komplett schwarze Ohrpolster, aber hier betreten wir bereits das Gebiet der Geschmacksunterschiede. Wem gefällt was.

Apropos Stil, man sollte auf eine leicht zur hellen Seite verschobene Balance achten, egal wie signifikant das Fehlen von Klangfarbenvolumen und eine sehr hohe Auflösung sind. Für meinen persönlichen Geschmack passen hier verschiedene aggressive Genres perfekt, darunter Elektronik, Metal und guter alter Rock, eine Art akademische Musik, die nicht sehr mit Instrumenten überladen ist, Jazz und beispielsweise ethnische Musik. Dem Orchester fehlt es an Raum in der Tiefe der Bühne und der Klangfarbenlandschaft selbst. Gleichzeitig sind die Texturen einfach traumhaft gezeichnet, es ist genug Luft vorhanden, man spürt den Charakter, der jedem einzelnen Instrument innewohnt, aber insgesamt gibt es trotzdem keinen Schwung. Mir scheint, dass dieses Modell für einfachere Musik ausgelegt ist. Hier möchten Sie jedes spezifische Timbre separat schmecken, ohne es von der allgemeinen Struktur zu isolieren und ohne von Harmonien abgelenkt zu werden. Daher habe ich in meiner Playlist jede Art von jazziger Elektronik bevorzugt, etwas gesangsorientiertes und rhythmisch melodisches.

Bei den Quellen würde ich empfehlen, zunächst auf etwas helles und detailreiches zu verzichten, in so einem Fall kann es bei gleicher Helligkeit und Detailtreue schon zu viel werden. Aber mehr oder weniger erwachsene Spieler und DACs passen einfach perfekt zum D13. Unter letzteren nenne ich zum Beispiel den mobilen DAC Shanling UA3, den Audioplayer Shanling M6 21 und den stationären DAC SMSL DO100 mit einem HO200-Verstärker. Das sind 200, nicht 100.

Was Vergleiche betrifft, so habe ich noch nichts auch nur ein bisschen Ähnliches gesehen. Vor dem Hintergrund der teureren Kinera Hodur und SeekReal Fusion sind die Helden des Tests merklich unterlegen, während ihre Klassenkameraden ihnen scheinbar nicht gewachsen sind. Sofern man keine Gemeinsamkeiten mit Tangzu Zetian Wu findet, gibt es auch so eine leichte Abschwächung, ein hervorragendes Zeichnungsniveau und genau die gleiche luftige Mitte. Die Natur des planaren Treibers ist jedoch schwer mit einem Lautsprecher zu verwechseln, es hat etwas leicht Unrealistisches und die Balance des letzteren ist viel besser zentriert. Und damit ist dies fast das Top-Angebot in seinem Segment. Mir hat es sehr gut gefallen, besonders wenn man ein Maximum an Technik, Emotionen und Drive will. Was soll ich sagen, einfach ein fantastischer dynamischer Fahrer – ich habe nichts anderes von Shuoer erwartet.

Videoversion der Rezension

Schlussfolgerungen

Als Ergebnis hat mich der dynamische Kopfhörer Letshuoer D13 13 mm persönlich mit einem sehr anständigen Erscheinungsbild, bequemer Passform, einem Satz Düsen und Filter, mit denen Sie den Klang wirklich an Ihren eigenen Geschmack anpassen können, und einem sehr guten Kabel aus dem Kit mit gefallen die Möglichkeit, einen symmetrischen 4,4-mm-Stecker zu wählen und natürlich mit seinem mega detaillierten Klang mit einer warmen analogen Farbe. Wenn Sie gerne all die kleinen Dinge von der Platte hören, dann ist dies definitiv Ihre Wahl.

Das Gleichgewicht ist natürlich leicht auf die positive Seite verschoben, ein bisschen hatte ich nicht genug Masse an mittleren Frequenzen, aber das ist im Prinzip alles, was als Nachteil für sie aufgeschrieben werden kann. Und so ist es einfach erstaunlich saftig, ausgefeilt und nicht frei von seinem eigenen Klangstil, mit einer Tendenz zur Technik und zur gleichen Zeit zur Melodie. Was ich mehr als einmal gesagt habe, als klares Zeichen für einen erwachsenen oder, wenn Sie so wollen, teuren Klang. Das sind genau die Kopfhörer, bei denen man wirklich den Wow-Effekt einfängt und hört, was man vorher irgendwie vermisst hat, selbst in zu Löchern gehörten Kompositionen.

Wenn Sie sich für die Auflösung entscheiden, werden Sie für 8000 Rubel kaum eine bessere Option finden. Ich mochte es wirklich und machte sie sogar für eine Weile zu meinen Favoriten. Sie klingen sehr cool, keine Flaggschiffe, aber ziemlich nah dran.

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